*
Normen & Vorschriften Titel
blockHeaderEditIcon

Normen & Vorschriften

Normen der Dampfsterilisation
blockHeaderEditIcon

Normen der Dampfsterilisation

Die Dampfsterilisation erfolgt bei 134 Grad (Universal- , Schnell- und Prionenprogramm) oder bei 121 Grad (Schonprogramm)
 
Die Einteilung der Gerätetypen nach Klasse N, S und B
Durch die EN 13060 werden drei verschiedene Sterilisationszyklen definiert welche relevant sind für die Auswahl des Gerätetyps

Klasse N
Sterilisation unverpackter massiver Produkte, geeignet für den Veterinärbereich

Klasse S
Sterilisation von Produkten nach Herstellerangaben, dies sind in der Regel Instrumente ohne Hohlräume. Geeignet für Praxen mit einfachen Instrumenten, wie z.B. Allgemeinpraxen, meistens Gynäkologiepraxen etc.

Klasse B
Sterilisation von allen Instrumenten, auch solche mit Hohlräumen. Diese Geräte haben einen Zyklus mit einem dreifachen Vakuum vor der Sterilisation. Die Klasse B Geräte sind in der Regel notwendig im Bereich HNO, Ophthalmologie, Dental, Urologie, Schönheitschirurgie etc.
 
Das Prionenprogramm / Verordnung über die Prävention der Creutzfeld-Jakob Krankheit
Das Prionenprogramm bedeutet die Verlängerung der Haltezeit der Sterilisation bei 134 Grad von ca. 5 Minuten auf mindestens 18 Minuten. Die Geräte der S und B Klasse sind damit ausgerüstet. Durch die Bundesverordnung ist klar definiert dass in den Bereichen HNO, Ophthalmologie, Neurochirurgie und Kieferchirurgie das Prionenprogramm eingesetzt werden muss. Die Swissmedic empfiehlt den Einsatz in allen Praxen.
 
Anwendung der Dampfsterilisation
blockHeaderEditIcon

Anwendung der Dampfsterilisation

Die Verpackung

Eine sterile Lagerung der Instrumente ist nur gewährleistet bei mit einem Folienschweissgerät verschweissten Verpackung oder mit Sterilisationskassetten. Tests mit Selbstklebebeutel oder mit Klebebändern zugeklebte Verpackungen haben schlechte Resultate hinsichtlich der Lagerdauer ergeben. Die Lagerungszeit beträgt staub- und lichtgeschützt 6 Monate (DIN 58953-8) oder die Lagerungszeit wird nach dem Punktesystem berechnet welches auf Seite 24 KIGAP dargestellt ist. Das Sterilisationsdatum und Verfalldatum wird auf der Verpackung notiert. Dazu kann das Meladoc Etikettiersystem verwendet werden.
 
Die Verpackung ist mit einem Farbindikator Typ 1 versehen, dieser zeigt an ob die Verpackung einem Sterilisationsprozess ausgesetzt war. Es ist keine Sterilisationskontrolle und dient lediglich der Kontrolle ob die Verpackung wirklich sterilisiert wurde. Für die Sterilisationskassetten empfehlen wir dazu die Container Verschluss Etiketten.
 
Sterilisationskassetten nach EN Norm 868-8
Container Verschluss Etiketten
Die Sterilisationskontrolle
Zur Prozesskontrolle wird empfohlen in jedem Sterilisationszyklus mindestens 1 chemischen Indikator Typ 5 oder 6 einzusetzen ( die Zeit ist im Gegensatz zu einem Indikator Typ 1 integriert). Der Farbumschlag zeigt die erfolgreiche Sterilisation an. Das Resultat wird auf einem Tagesprotokoll notiert (siehe unten Meladoc Dokumentation). Die Teststreifen müssen nicht aufbewahrt werden da sie sich während der Lagerung wieder verfärben könnten. Als Farbindikator kann der Interster Emulating Indicator (Universalprogramm) oder der Interster Prion Indicator (Prionenprogjramm) eingesetzt werden.
 
Bei B Klasse Geräten wird ein Helix Test (Melacontrol ) eingesetzt werden, dies ist ein Prüfkörper mit Farbindikatoren welcher mit einem Schlauch Hohlrauminstrumente simuliert. Der Sterilisator muss die Luft aus dem Schlauch entfernen können und mit Dampf füllen damit der Farbumschlag des Indikators im Prüfkörper ausgelöst wird.
 
 Interster Indikatoren
Melacontrol Helix Test
Die Dokumentation
Die Parameter Druck, Temperatur und Zeit müssen aufgezeichnet werden. Dies kann digital mit dem MELAflash erfolgen. Die Daten werden automatisch nach jeder Sterilisation aufgezeichnet und können in regelmässigen Abständen auf den PC gespeichert werden. Zusätzlich werden auf dem Tagesprotokoll das Datum, das gewählte Programm und der erfolgreiche Farbumschlag des Farbindikators notiert.
 
Die Rückverfolgbarkeit Instrument-Patient-Sterilisationsprozess
Mit dem Meladoc Etikettendrucker werden Chargennummer (wird vom Sterilisator angezeigt), Sterilisationsdatum und Verfalldatum auf die Etiketten gedruckt. Die Etikette ist doppelt selbstklebend und wird auf die Verpackung geklebt. Nach Verwendung des Instrumentes wird die Etikette auf die Patientenakte geklebt. Anhand des Datums und der Charge kann der mit dem Melaflash aufgezeichnete Zyklus definiert werden und die erfolgreiche Sterilisation belegt werden.
 
Mit der Geräteserie Vacuklav Premium Plus ist dieser Prozess mit einem Barcode Drucker komplett automatisiert. Der Barcode kann digital mit einem Barcode Leser direkt in die EDV Patientenakte eingelesen werden.
Kontakt
blockHeaderEditIcon

Kontakt

COBACOtec AG
Vogelsangstrasse 15
8307 Effretikon
T. +41 52 355 18 18
​F. +41 52 355 18 19

info@cobaco-tec.ch

News
blockHeaderEditIcon

MELAG Cliniclave


Der grosse von MELAG!

Hotline
blockHeaderEditIcon

Hotline

 +41 52 355 18 18 

... mehr Info
Weitere Links
blockHeaderEditIcon
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail